Fotos

Erlebt den Bau unseres Hauses ganz anschaulich mit! Hier haben wir einige Fotos zusammengestellt, die den Baufortschritt deutlich dokumentieren. Baubeginn war am 18. Juli 2008, die Baugrube wurde ausgehoben. Hausübergabe soll im November 2008 sein. Das Haus wird im KfW60-Standard errichtet, ein Mittelding zwischen Passivhaus und normalen Neubau. Wir werden ca. 150 Quadratmeter (136 Quadratmeter nach DIN wegen der Dachschrägen) bewohnen. Auftragnehmer ist die Firma Heinz von Heiden GmbH Massivhäuser, nach eigenen Angaben (und unseren Recherchen) die Nummer Eins im Hausbau in Deutschland. Wir bauen im Kreis Lippe, Ostwestfalen.

So sah das Grundstück bis zum 17. Juli aus: 

Genau 698 Quadratmeter Platz für uns. Davon werden bald 98 Quadratmeter durch unser Haus (das soll eine Grundfläche von 11,40 Meter x 8,53 Meter bekommen) eingenommen werden. Da bleibt noch viel Platz für zwei PKW-Stellplätze, einen Sandkasten (der steht schon im Keller), ein Fussballtor (ist auch schon gekauft) und... einen Apfelbaum und einen Kirschbaum.

 

Endlich haben wir unsere Baustelle: Am 18. Juli 2008 kam der erste Bagger und hat die Baugrube ausgehoben.

 

Am 22. Juli 2008 konnte Elke mit Boomer die fertige Sandplatte abnehmen. Vielen Dank an die netten Jungs der Firma Wilhelm & Mügge GbR.

 

Am 25. Juli 2008 kamen die ersten Maurer, mittags sah es schon so aus. Wir bekommen eine verstärkte Bodenplatte. Das beinhaltet aber nur etwas mehr Stahl, als in der "Grundausführung".

 

Der Beton wurde mittels Betonpumpe verteilt...

 

...für einen Büromenschen wie mich war das schon sehr beeindruckend.

 

Zwei der freundlichen Maurer. Bei 30 Grad hatten sie sich über Getränke gefreut. Die waren wirklich sehr fleissig.

 

Noch am gleichen Tag waren wir stolze Besitzer einer Bodenplatte. Durch die Rohre am Rand werden die Versorgungsleitungen eingeführt. Das Rohr in der Mitte ist eine Zuluftleitung für den geplanten Holzofen. Diese ist nötig, weil die Lüftungsanlage durch Unterdruck ansonsten Verbrennungsluft aus dem Ofen in den Wohnraum zieht. Und das könnte sehr unangenehme Folgen haben.

 

Wir hatten mit den Maurern abgesprochen, dass wir die Bodenplatte über das Wochenende wässern und damit feucht halten. Nach Auskunft von mehreren Fachleuten die bessere Alternative, als Abdecken der Platte zum Schutz vor zu schnellem Austrocknen. Der Polier hatte mir bei der Gelegenheit auch etwas über die chemischen Reaktionen in der Platte erklärt. Danke dafür.

 

Big Brother is watching the "Handwerkers". Dieses Foto ist am 8. August 2008 von unserer derzeitigen Wohnung aus aufgenommen. Wir können die Leute auf unserer Baustelle jederzeit beobachten. Jedenfalls sind hier die "Wienerberger" Porotonziegel abgeladen worden. Das wurde aber auch Zeit, die letzte Aktion der Handwerker lag zwei Wochen zurück. Sie waren mit Vorsprung vor dem Bauzeitenplan angefangen, jetzt liegen sie gerade noch so im Plan. Also noch alles im grünen Bereich. Irgendwie habe ich auch das Gefühl, dass die gerne kurz vor oder nach dem Wochenende bei uns sind: Deren Firma (Heinz von Heiden Bauunternehmen) hat ihren Sitz hier in der Nähe. Dann sind sie wenigstens freitags einigermassen früh zuhause.

 

Immer noch der 8. August 2008, genau um 13.40 Uhr: Man sieht schon das Erdgeschoß. Eine tolle Leistung, die die Maurer in paar Stunden da vollbracht haben.

 

Tine inspiziert unseren Bau...

Montag kommt der Bauleiter und trifft sich mit einem Mitarbeiter von e.on Westfalen-Weser. Wahrscheinlich muss für unseren Bau für einige Stunden eine Hochspannungsleitung abgeschaltet werden

 

   

Heute ist Montag der 11. August 2008, die Sache mit der störenden Hochspannungsleitung ist geklärt: Wenn Hohenhausen Mittwoch ohne Strom ist, sind wir schuld... die Leitung wird für einige Stunden ausgeschaltet. Ansonsten haben wir unsere Räume im Erdgeschoß begutachtet. Und wir sind uns einig: Die Größe reicht aus.

 

   

 

Heute (13. August 2008) ist die Erdgeschoßdecke erstellt worden. Zuerst sind Deckenelemente auf das gestern fertiggestellte Mauerwerk des Erdgeschosses gelegt worden. Dafür war ein Kranwagen hier. Danach war nochmal eine Betonpumpe für uns im Einsatz und hat Beton verteilt. Das Wetter ist "sehr gut" für unsere Betondecke: Zu schnell trocknen kann sie nicht, weil es immer wieder Schauer gibt.

 

Jetzt war die Firma Riechelmann da und wir können Richtfest feiern (18. August 2008). Mit Hilfe eines Kranwagens stand der Dachstuhl in ein paar Stunden. Das Abschalten der Hochspannungsleitung ist schon Routine.

 

   

Gefeiert haben wir natürlich mit der Familie,

Freunden und Nachbarn. Die Zimmerleute

und die Maurer waren leider nicht mehr dabei,

aber einen Richtspruch haben wir trotzdem

auch bekommen. Danke dafür. Wir sind nun um

100 Bratwürstchen, 60 Brötchen und "ein wenig"

Alkohol ärmer. Aber es hat Spass gemacht.

 

Heute ist der 28. August 2008. Nach ein paar Tagen Pause haben die Maurer wieder Hand angelegt, bis auf ein paar Restarbeiten am Schornstein sind sie fertig. Wir waren heute das erste Mal in unseren "Räumen" im Dachgeschoß. Ein tolles Gefühl. Die Rohbauabnahme der Kreisverwaltung war schon in der letzten Woche... unangemeldet, aber es ist alles in Ordnung.

Am 9. September 2008 sieht es so bei uns aus. Die Maurer sind weg und die Dachdecker sind auch (fast) fertig. Es fehlt noch ein Dachfenster, das wegen unserer Sonderwünsche erst noch bestellt werden musste. Heute sind dann die Fenster (mit Dreifachverglasung), die Haustür und die Rollläden eingebaut worden. Man erkennt immer mehr, wie das Haus mal aussehen wird. Jetzt kann der Innenausbau beginnen.

 

 

 

Der Innenausbau hat begonnen. Die Isolierung im Dachgeschoß mit einem u-Wert von 0,19 wurde eingebaut.

 

      

Zwischenzeitlich waren die Elektriker da und haben die Rohinstallation erledigt, die Wände sind verputzt worden und die Sanitärfirma hat die Heizungsrohre und Wasserleitungen verlegt. Die Spülkästen und die Gastherme sind auch schon installiert.

 

Die Farbe unseres Hauses hat sich geändert: Aus dem Rohbau-Orangebraun wurde an einem Tag weiss. Die Außendämmung ist angebracht worden. Ein wichtiger Baustein, um den KfW60-Standard zu erreichen. Ein KfW60-Haus darf maximal 60 Kilowatt Energie je Quadratmeter Wohnfläche im Jahr verbrauchen. Zum Vergleich: Ein Mitte der 90er Jahre errichtetes Haus benötigt ca. 200 Kilowatt je Quadratmeter. Übrigens kostet ein Kilowatt Strom knapp 20 Cent...

 

   

Jetzt war der Fliesenleger da und hat die Küche, den Hausanschlussraum, das Bad und das WC verfliesst. Die Fliesen konnten wir uns bei einem örtlichen Baustoffhandel aussuchen. Ausserdem läuft die Heizung inzwischen, wir haben nämlich Strom-, Gas- und Wasseranschluss bekommen. Die Versorgungsunternehmen haben in einem gemeinsamen Graben ihre Leistungen verlegt. Daran hat sich auch die Telekom beteiligt. Wir werden Strom und Gas aber nicht von dem örtlichen Grundversorger beziehen... wer wie wir über einen Stromanbieterwechsel nachdenkt soll sich unbedingt bei uns melden: hausbau <at> maledivenvirus.de  Mehr per e-mail.

 

Lange haben wir auf den Außenputzdekor gewartet... jetzt ist er da (19.11.08). Ich finde, unser Mut hat sich gelohnt... oder? Am Tag nach dem Außenputz ist dann auch der Elektriker fertig geworden, sogar eine funktionsfähige, bereits ausgerichtete Satellitenanlage haben wir bereits. Auch die Sanitärleute haben nur noch Restarbeiten zu erledigen. Die Solaranlage ist der letzte wichtige Baustein für den von uns angestrebten KfW60-Standard. Wir erhalten je Quadratmeter Solarfläche noch einen Zuschuss vom BafA. Die Dachpfannen liegen inzwischen auch wieder an ihrem Platz.

 

 
Ein wenig Pech hatten wir allerdings mit Regen: Die Faschen (die weissen Fensterumrandungen) sind vom an der Fassade herabfliessenden Regenwasser rot eingefärbt worden... schade, aber das wird noch behoben. Auf dem Foto sieht man das kaum. Übrigens gab es bisher nur einen kleinen von uns bemerkten Baumangel. Einiges hat wohl unser Bauleiter bemerkt und reklamiert, aber etwas Ernstes war unseres Wissens nicht dabei.
 

Am 12. Januar 2009 sind wir eingezogen... bei minus 15 Grad tagsüber. Wir hatten unsere Eigenleistung erbracht: Tapezieren und Laminat legen. So einen Ausblick haben wir jetzt im Winter aus dem Wohnzimmer:

 
 

Wer einen schönen Garten haben möchte, muss was dafür tun: Auch Elke hatte viel Spass beim Garten anlegen. Am 30. April 2009 sind wir angefangen, in der Nacht g zum 1. Mai ab es ein kräftiges Regen- und Hagelschauer. Aber das war ganz gut für den ausgetrockneten Boden. Der 1. Mai war dann unser ganz persönlicher Tag der Arbeit.
 
Am Spätnachmittag des  1. Mai sieht es dann nämlich so bei uns aus... der Rasen ist gesäht und der Strandkorb ist auch schon aufgebaut... vorerst aber ist er verpackt. Die Terasse hat auch schon den ersten Kindergeburtstag überstanden...

So, am 24. Mai 2009 sieht es so aus: Der Rasen ist aufgegangen (jedenfalls zum großen Teil), der gaaaanz oben genannte Sandkasten ist aufgebaut und die Bananenbäume an unserer Terasse sind gepflanzt. Das freut natürlich auch Fiona und Boomer:

 
Inzwischen hat sich bei uns noch Besuch angekündigt. Über unseren Hausbau wird noch eine Reportage von einem großen deutschen Verlag erstellt...